SCHWARZENBERGPLATZ / Städtebauliche Entwicklung / WIEN      english
 
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Schwarzenbergplatz Development im Framework Gallery, Berlin 1.7.-1.8.

Die Rückkehr des Denkmals "Leiden der 6. Armee" 2004

Ein Remake des österreichischen Denkmals "Leiden der 6. Armee", das von dem renommierten Architekten Wilhelm Holzbauer vor mehr als zehn Jahren für die russische Stadt Wolgograd entworfen wurde, kehrt nach Wien, an den Ort seiner Herkunft, zurück. Aufgestellt werden soll es in der unmittelbaren Nähe des 1945 errichteten Denkmals der Roten Armee am Schwartzenbergplatz.

Das Geschichte des Denkmals, einer zehn Meter in die Höhe ragenden Stahlpyramide, ist eine von Kontroversen geprägte. Seine Errichtung innerhalb der Wolgograder Stadtmauern, nahe des Denkmals für die Schlacht von Stalingrad, wurde von Stadtbewohnern wie von Kriegsveteranen vehement bekämpft. Aus diesem Grund wurde das Denkmal im Niemandsland weit ausserhalb der Stadt aufgestellt. Die von Österreich ausgehende Initiative wurde von Deutschland abgelehnt.

Das Denkmal Leiden der 6. Armee ist ein ortloses Objekt. Mit seiner Rückkehr nach Österreich kommt seine Ortlosigkeit mit.

Pode Bal stellt jetzt die Phase I vor. Das Projekt Die Rückkehr des Denkmals Leiden der 6. Armee wird mit der Phase II im Mai 2004 im Künstlerhaus fortgesetzt.